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Aktuelles

Nun ist es endlich wieder so weit. Wir möchten Sie herzlich zu unserem diesjährigen Vortrag „Was ist meine Immobilie wert?“ einladen.

Die Veranstaltung findet am 23. November 2011, um 18 Uhr in der Astoria Halle in Walldorf statt.

Sie erhalten Informationen über das aktuelle Mietrecht und praktische Tipps für die Wertermittlung Ihrer Immobilie.

Herr Dr. Fleischmann, Rechtsanwalt von Haus & Grund sowie Herr Bruder, Dipl.- Kfm., Geschäftsführer von Bruder Immobilien und Dozent an der Berufsakademie, werden Ihnen nützliche Informationen rund um Ihre Immobilie geben.

Da unser Platz begrenzt ist, wären wir für eine kurze Rückmeldung dankbar, telefonisch (06227/ 5449640) oder per E- Mail (info@bruderimmobilien.de).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

ACHTUNG! Grunderwerbsteuererhöhung auf 5% in Baden Württemberg

Lange Jahre betrug die Grunderwerbsteuer in ganz Deutschland 3,5% bis zur Abtretung der Gesetzgebungszuständigkeit vom Bund an die Länder. Aufgrund dessen, wurde die Grunderwerbsteuer in Berlin postwendend erhöht, weitere Länder zogen kurz darauf nach. Nun hat auch die neue Landesregierung in Baden Württemberg eine Erhöhung auf 5% angekündigt.

Im Gesetzesentwurf steht, dass auf alle Rechtsvorgänge der Steuersatz angewendet werden soll, die nach dem Tag der Verkündung des Änderungsgesetzes verwirklicht werden. Der Landtag wird das Gesetz nach den Planungen der Regierung am 26. Oktober 2011 beschließen, danach kann es noch einige Tage bis zur Verkündung dauern.

Für den Grundstückskauf oder Immobilienkauf bedeutet das: Bis dahin vollwirksam beurkundete Verträge unterliegen noch der niedrigeren alten Steuer (3,5%), danach beurkundete Verträge der erhöhten neuen Steuer (5%), d.h. 1,5 % mehr als zuvor.

Der Übergang des Besitzes, die Überschreibung des Eigentums sowie die Kaufpreiszahlung spielen hierbei keine Rolle.

ACHTUNG: Was passiert bei Verträgen, die notariell beurkundet sind, aber aus Rechtsgründen noch in der Schwebe sind?

Hierfür einige Beispiele:

Der Verkauf einer Eigentumswohnung bedarf meist der Genehmigung des Hausverwalters.

Erbbaurechtskäufe bedürfen fast ausnahmslos der Zustimmung des Grundstückseigentümers (Erbbaurechtsausgebers).

Ein Beteiligter kann nicht persönlich an der Beurkundung teilnehmen und wird deshalb vorbehaltlich nachträglicher Genehmigung vertreten.

Ein Beteiligter ist minderjährig oder steht unter Betreuung, der Vertrag muss deshalb noch vom Gericht abgesegnet werden.

Das Anwesen liegt in einem Sanierungs- oder Umlegungsgebiet oder ist landwirtschaftlich nutzbar, weshalb die Stadt oder die Landwirtschaftsbehörde ein Wort mitzureden haben.

Um den günstigeren alten Steuersatz in Anspruch nehmen zu können, müssen alle Beteiligten beim Notar unterzeichnet haben. Die Unterschrift eines Vertreters genügt nur dann, wenn eine wirksame Vollmacht besteht und vorgelegt wird.

Unschädlich ist es auch, wenn ein Vertrag unter einer aufschiebenden Bedingung steht, denn wenn die Bedingung eintritt, wirkt dies zurück und der Vertrag gilt als wirksam, von Anfang an. Deshalb gilt noch der niedrigere alte Steuersatz, der auch für ausstehende behördliche Genehmigung, sowie die des Hausverwalters oder Erbbaurechtsausgebers gilt.


Emotionen beim Immobilienkauf

Zwar eint die Geschlechter das Bestreben, ein langfristiges Zuhause für die Familie zu schaffen, doch beim Immobilienkauf gibt es bei Mann und Frau deutlich unterschiedliche Motivlagen. So will jeder dritte männliche Käufer mit einem Eigenheimerwerb einen Wert aufbauen, den er später vererben kann. Ein ähnliches Ansinnen haben nur 26% der Frauen. Dafür liegt der Damenwelt ein ganz anderes Thema am Herzen. Rund jede fünfte Käuferin erhofft sich durch einen Immobilienkauf, ein problemloses Halten ihres Hautieres. Unter Männern ist dieser Aspekt nur jedem zehnten Käufer wichtig.

Frischluft versus Kfz- Stellplatz

Geht es um die Immobilienausstattung bestehen 27% der Käuferinnen auf einen Balkon. Solch ein Frischluftzugang ist lediglich jedem fünften Mann wichtig (19%). Dafür legen Herren Wert auf einen eigenen Kfz- Stellplatz (28%) und hohe Decken (17%). Immobilien ohne diese Attribute kommen für sie nicht in Frage. Bei Frauen spielen diese Eigenschaften eine weit weniger wichtige Rolle (21% bzw. 12%). Uneinigkeit herrscht auch bei der Frage, was in der Umgebung des Hauses vorhanden sein muss: Während knapp ein Drittel der Frauen die Nähe von Familie und Freunden besonders wichtig ist, wünscht sich dies nur jeder vierte Mann.

Quelle: obs/ Interhyp AG, aus: Haus und Grund 7/2011, S. 460

Immobilienkäufer finanzieren KITA - Plätze

Nach den Plänen der Grün- Roten Landesregierung soll die Grunderwerbssteuer von 3,5% auf 5% angehoben werden, um den geplanten Ausbau der Kindertagesplätze zu finanzieren.

Diese Steuer ist vom Käufer einmalig zu zahlen und wird damit zum größten Posten nach dem Kaufpreis in seiner Kalkulation.

Sollten Sie also den Kauf eines Grundstückes, Hauses oder einer Wohnung beabsichtigen, so sollten Sie sich beeilen, bevor diese Gesetzesänderung in Kraft tritt.

Gute Lagen werden noch teurer

Heidelberger Immobilienmarkt mit Umsatzrekord – Preise in Stadtteilen variieren extrem: Neuenheim acht Mal so teuer wie Emmertsgrund.

Die Leute zieht es wieder nach Heidelberg, das bestätigt auch der Vorsitzende des unabhängigen Gutachterausschusses, Manfred Ruf:

„Der Zug zurück in die Stadt war noch nie so stark.“ Auch die jüngsten Zahlen des Gutachterausschusses belegen das, denn noch nie gab es auf dem Heidelberger Immobilienmarkt derartig hohe Umsätze: 2010 wurden 1779 notarielle Kaufverträge mit einem Umsatz von 543 Millionen Euro abgeschlossen. Im Jahr davor waren es bei 1717 Verträgen „nur“ 400 Millionen Euro.

Die Steigerung von satten 36 Prozent spiegelt die „Flucht vom Land“ wieder; nach der Finanzkrise stecken Privatleute wie Großinvestoren in letzter Zeit wieder ihr Geld in Immobilien. Dementsprechend zogen auch die Preise für die Immobilien an, um etwa fünf Prozent. Durchschnittlich kostet in der Stadt eine Eigentumswohnung 2325 Euro pro Quadratmeter, ein Reihenhaus 310.000 Euro.

Doch diese Zahlen sagen kaum etwas über die Verhältnisse in den einzelnen Stadtteilen aus. Denn zum immer mehr beherrschenden Kriterium für den Preis wird die Lage – Ausstattung, Qualität und Größe zählen weniger. Mit anderen Worten: Wer kann, zieht nach Neuenheim oder Handschuhsheim, zur Not auch noch in die Altstadt oder die Weststadt, auch in innenstadtnahe Teile Bergheims. „ Wir haben in Heidelberg die größte Bandbreite an Preisen, wahrscheinlich sogar landesweit“, sagt Bernd Pahler, der Leiter der Gutachterausschuss-Geschäftsstelle. So kostet ein Haus der gleichen Größe am Emmertsgrund 200.000 Euro und in Neuenheim schon 600.000 Euro; ein Quadratmeter Baugrund kostet in Neuenheim das Achtfache verglichen mit dem Emmertsgrund. Und die Schere wird eher weiter: Die billigen Wohnanlagen bleiben billigen geben teilweise noch im Preis nach, die teuren werden um etwa sechs Prozent teurer. Die mittelpreisigen Stadtteile (Kirchheim, Rohrbach, Wieblingen oder Pfaffengrund) entwickeln sich laut Pahler stabil.

Einer der extremsten Stadtteile ist Bergheim: richtig teuer zur Innenstadt hin, im westlichen Teil Richtung Autobahn sehr günstig. Hier gibt die Verkehrsbelastung den Ausschlag, wie teuer eine Wohnung ist.

Bemerkenswert an Pahlers Zahlen ist, dass die Neubauwohnungen dieses Mal kaum eine Rolle spielten: Das „quartier am Turm“ in Rohrbach war 2010 größtenteils verkauft, die Bahnstadt war noch nicht so weit. Pahler rechnete also hauptsächlich mit Bestandsimmobilien, die ziemlich gleichmäßig über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Das war vor ein paar Jahren anders, als es eine Ballung von Käufern in den Neubaugebieten wie dem „Quartier am Turm“ gab. Von den momentanen Neubaugebieten berichtet Pahler immerhin Beruhigendes: Die Reihenhäuschen im Schollengewann in Wieblingen verkaufen sich nach Anfangsschwierigkeiten ordentlich, auch die relativ teuren Bahnstadtwohnungen gehen gut weg.

Noch beruhigender ist, dass es auch in guten Lagen zu keinen Preisexplosionen kommt: „ Die Nachfrage wächst zwar, aber die Preissteigerungen sind doch insgesamt gesehen moderat. Auch das Angebot ist nicht allzu knapp“, so Pahler. Das war vor 20 Jahren ganz anders: Von 1988 bis 1994 kletterten die Preise auf dem immobilienmarkt rasant, seitdem stagniert er eher. Auch in Zukunft erwartet Pahler „keine extremen“ Preissteigerungen“.

Kurzum: „In Heidelberg entwickelt sich der Wohnungsmarkt ziemlich gesund.“

Quelle: Rhein- Neckar- Zeitung; Donnerstag, 14. April 2011; Seite 3

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